Zum ersten Mal für die Finalrunden eines Challenge-Turniers hat sich der 22-jährige Ken Benz am Wochenende qualifiziert. Am Schluss schaute der 59. Platz heraus (am Montag gemeldet). Der Amateur aus Feldmeilen fühlt sich damit «auf der glücklicheren Seite». Denn im Vorfeld konnte er nicht unbedingt mit der Finalqualifikation rechnen. Er spiele zurzeit nicht sein bestes Spiel, lässt Benz durchblicken. Leichte Probleme mit der Distanz sind vorhanden, und am Sempachersee lief ihm auch das Putten nicht wie gewohnt. Am Ende der zweiten Qualifikationsrunde klappte allerdings alles. Vor dem drittletzten Loch lag Benz noch drei Schläge unter dem Trennstrich, dann liess er drei Birdies hintereinander folgen.
Der Feldner ist seit dem Ende seines 9. Schuljahres voll im Golftraining. Er weiss, dass die Schwierigkeiten von einem Tag auf den andern verschwinden können. Und dass sie nicht ganz untypisch für die Jahreszeit sind. «Um die EM herum hatte ich wegen der vielen Turniere meistens etwas Mühe», erklärt er. Technisch bekommt er von Coach Gary Malia Unterstützung auch mit modernsten Mitteln: Dank Sensoren an verschiedenen Körperpunkten lässt sich der Schwung dreidimensional präzis analysieren. So hat Benz die Gewissheit, dass sein Schwung stimmt, und kann sich auf anderes konzentrieren. (uk) |